Morte e morrer nas colônias alemãs do Rio Grande do Sul: recortes do cotidianos

Detalhes bibliográficos
Ano de defesa: 2010
Autor(a) principal: Blume, Sandro
Orientador(a): Dreher, Martin Norberto
Banca de defesa: Não Informado pela instituição
Tipo de documento: Dissertação
Tipo de acesso: Acesso aberto
Idioma: por
Instituição de defesa: Universidade do Vale do Rio dos Sinos
Programa de Pós-Graduação: Programa de Pós-Graduação em História
Departamento: Escola de Humanidades
País: Brasil
Palavras-chave em Português:
Área do conhecimento CNPq:
Link de acesso: http://www.repositorio.jesuita.org.br/handle/UNISINOS/7649
Resumo: Trauern bedeutet in heutiger Zeit Isolierung und soziale Einsamkeit, denn die Individuen, welche unter Verluste leiden dürfen ihr Schmerz nicht zur Schau tragen. In der neu geltenden sozialen Reglementierung werden Bräuche und Riten vereinfacht. Gleichzeitig gehören die durch den Tod verursachten Gefühle des Schmerzes und des Kummers allein dem Individuum. In solchem Kontext möchte vorliegende Dissertation eine Analyse der Einstellungen vor dem Tod vornehmen und Änderungen und Kontinuitäten bei den Leichenbegängnissen und bei den öffentlichen Ausdrücken der Trauer unter deutschen Einwanderer und ihre Nachkommen im Süden Brasiliens darstellen. Um dies Ziel zu erreichen wurden Parochialregister, Einwandererbriefe, Todesanzeigen, Grabinschriften der Friedhöfe, wie auch Totenbilder analysiert. Die für diese Untersuchung festgelegte Zeitspanne umfasst die Jahre 1848/64 bis 1937. Mit der Hilfe solcher Quellen wurden die Vorbereitungen auf die Begegnung mit dem Tod, die Bemühungen um die Seelenrettung, dem seligen Tod und die Unruhen nach dem Tod analysiert. In dieser Fülle von Bräuchen, Kontingenzen und Beziehungen zwischen Lebenden und Toten in einem deutsch-riograndenser Kontext finden sich verschiedene Themen, die vom kulturellen bishin zum wirtschaftlichen und sozialen reichen. Alle diese Bereiche sind gleich wichtig um die Beziehung des Menschen nicht nur in Bezug auf den Tod, sondern auch auf das Leben zu enthüllen.