"Eu era estrangeiro e me acolhestes em casa” (Mt 25,35c) : uma leitura do novo testamento e da história do cristianismo em chave de hospitalidade

Detalhes bibliográficos
Ano de defesa: 2018
Autor(a) principal: Haas, Eduardo Luis lattes
Orientador(a): Susin, Luiz Carlos lattes
Banca de defesa: Não Informado pela instituição
Tipo de documento: Dissertação
Tipo de acesso: Acesso aberto
Idioma: por
Instituição de defesa: Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul
Programa de Pós-Graduação: Programa de Pós-Graduação em Teologia
Departamento: Escola de Humanidades
País: Brasil
Palavras-chave em Português:
Área do conhecimento CNPq:
Link de acesso: http://tede2.pucrs.br/tede2/handle/tede/8099
Resumo: Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel das Neue Testament und die Geschichte des Christentums zu untersuchen, betreffend zum Thema Gastfreundschaft. Welche Stelle, gemäß des Neuen Testaments, nimmt Gastfreundschaft in der Offenbarung und in der christlichen Erfahrung ein? Um diese Frage zu beantworten werden einige Texte des Neuen Testaments in dieser Perspektive untersucht. Das Kommen des Sohnes Gottes, kraft der Menschwerdung, geschieht im Kontext der Gastfreundschaft: Er wurde aufgenommen. Das Heil Gottes wird der Menschheit in Form der Gastfreundschaft angeboten: der Sohn Gottes, Jesus Christus. Wer aufnimmt, wird aufgenommen. Sie hat Verbindung mit der menschlichen Bereitschaft zur Gastfreundschaft, denn das Heil ist ein Angebot, das man aufnehmen kann, oder nicht. Man darf dabei auch nicht vergessen, daß Gastfreundschaft auch mit ihrem Gegenteil koexistiert, das heißt, mit der Feindseligkeit. Jesus hat sie auch erfahren. “Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen” (Mt 25,35c) ist der Titel der vorliegenden Arbeit. Dieser Bibelvers stellt die Identification Christi mit denen die der Gastfreundschat bedürfen, her. In diesem Sinne ist die Praxis der Gastfreundschaft eine Erlösungsmöglichkeit. Die Erlösung an sich selbst kann auch als göttliche Gastfreundschaft verstanden werden, da Gott die Erlösten in der Ewigkeit aufnehmen wird. Im Laufe der Arbeit richtet der Blick sich auf die neutestamentlichen Texte um festzustellen, wie man in den Anfängen des Christentums Gastfreundschaft verstanden und gelebt hat. Danach, wenn auch sehr summarisch, richtet sich der Blick auch auf die 20 Jahrhunderte der Geschichte des Christentums, um in einigen Initiativen und Organisationen zu beobachten, wie die christliche Gastfreundschaft sich in der christlichen Geschichte entwickelt hat. Die vorliegende Recherche ist sicherlich nicht umfassend, möchte aber darstellen, daß Gastfreundschaft auch noch heute eine Herausforderung für die Kirche ist, auch im Kontext des religiösen Pluralismus. In Zeiten der gezwungenen Migrationen, mit Migranten und Flüchtlingen, die in so vielen Ländern flehend um Aufnahme und Asyl bitten, bleibt Gastfreundschaft ein wichtiges und herausforderndes Thema. Liturgie, Seelsorge und Ökumene sind als offfene Wege zur Gastfreundschaft in der gesamten aktuellen Mission der Kirche zu bedenken .